Gesundheitsvorsorge Koblenz

Gesundheitsvorsorge

Ein alter Spruch besagt: Vorbeugen ist besser als Heilen! Bei Vorsorgeuntersuchungen geht es darum, den gesundheitlichen Ist-Zustand zu überprüfen und Risiken rechtzeitig zu erkennen. So können eventuell notwendige Therapien beizeiten eingeleitet werden, so dass es nicht zu unangenehmeren Beschwerden oder schlimmeren Erkrankungen kommt.

Zu unseren Leistunden der Gesundheitsvorsorge gehören:

Der klassische Check-up

Zwischen 18 und 34 Jahren zahlt die gesetzliche Krankenversicherung eine einmalige Gesundheitsuntersuchung. Dazu gehört eine allgemeine Anmesse, Abklärung von Risikofaktoren durch familiäre Vorerkrankungen, die Überprüfung des Impfstatus sowie eine körperliche Untersuchung.

Ab 35 Jahren kommt die gesetzliche Krankenversicherung für eine regelmäßig alle drei Jahre durchgeführte Gesundheitsuntersuchung auf. Hier wird zusätzlich die Untersuchung bestimmter Blutwerte und des Urins vorgenommen.

Gesetzlich versicherten Männern ab einem Alter von 65 Jahren wird eine Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas angeboten. Die Bauchschlagader (Bauchaorta) ist das größte Blutgefäß, das sich in der Bauchhöhle befindet. In manchen Fällen dehnt sie sich an einer Stelle deutlich und bildet eine Ausbuchtung. Ist diese größer als 3 cm, so spricht man von einem Aneurysma. Die meisten Aneurysmen bleiben unbemerkt, da sie keinerlei Beschwerden verursachen. Männer über 65 Jahren entwickeln häufiger ein Aneurysma als andere Menschen. Daher ist eine Früherkennungsuntersuchung sehr sinnvoll. Die Teilnahme an dieser Untersuchung ist einmal möglich. Sie ist kostenlos und freiwillig.

Hautkrebsscreening

Das Hautkrebsscreening wird alle zwei Jahre für Männer und Frauen ab 35 Jahren von der Krankenkasse gezahlt. Es dient zur Früherkennung von weißem und schwarzem Hautkrebs. Dazu führen wir eine standardisierte Ganzkörperinspektion der gesamten Haut durch. Bei einem verdächtigen Befund erfolgen die weitere Abklärung und Behandlung durch einen Hautarzt. Das Hautkrebsscreening kann auch gleichzeitig mit einem klassischen Gesundheits-Check-up durchgeführt werden.

Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs gilt als eine der am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen der westlichen Länder. Rechtzeitig entdeckt, kann er gut behandelt und oft sogar geheilt werden. Um bereits Vorstufen von Darmkrebs frühzeitig zu diagnostizieren und Behandlungen einleiten zu können, sollten Männer und Frauen ab dem Alter von 50 Jahren jährlich ihren Stuhlgang untersuchen lassen. Ab 55 Jahre wird diese Untersuchung alle zwei Jahre empfohlen. Per immunologischem Stuhltest (iFOBT) können auch kleinste Blutmengen im Stuhl nachgewiesen werden, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Blut im Stuhl ist häufig ein Anzeichen dafür, dass im Darm etwas nicht in Ordnung ist.

Untersuchung gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz

Für minderjährige Berufseinsteiger, die z. B. eine duale Ausbildung beginnen wollen, ist nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz eine sogenannte Erstuntersuchung verpflichtend. Diese ist für den Untersuchten kostenfrei. Eine Kostenübernahmeerklärung (Untersuchungs­berechtigungs­schein) wird von der zuständigen Meldebehörde ausgestellt. Hierbei soll abgeklärt werden, ob der Patient grundsätzlich gesundheitlich für die ausgesuchte Berufsausbildung geeignet ist bzw. ob es bestimmte Tätigkeiten gibt, die der Gesundheit und Entwicklung des Azubis schaden können.